Die 3 größten Trainingsfehler


Du möchtest einen fitten, athletischen Körper mit sexy Rundungen. Dafür schwitzt Du fleißig und regelmäßig im Studio. Doch es ist wie verhext. Es tut sich einfach nichts und der Schweinehund lacht Dich jedes Mal aus, wenn Du in den Spiegel schaust. Dann machst Du vielleicht einen dieser Kardinalfehler.

Fehler 1: Angst vor Muskeln

Muskeln sind doch was für Männer – denken viele Frauen und haben dabei ganze Muskelberge vor Augen. Es sind jedoch gerade die Muskeln, die einen sexy Körper formen.
Dein Hormonspiegel sorgt dafür, dass Du zwar Muskeln aufbaust, dabei aber Deine schlanke, weibliche Silhouette behältst. Um auszusehen wie eine Profi-Bodybuilderin müsstest Du schon sehr extrem trainieren. Wesentlich für den Muskelaufbau ist das Hormon Testosteron. Dieses bei Männern dominierende Hormon hast auch Du im Körper, allerdings in viel geringeren Mengen. Das bedeutet bei gleichen Grundprinzipien im Training einen weniger starken Muskelaufbau für Dich. Dein dominierendes Hormon, das Östrogen, fördert den Muskelaufbau nicht. Es ist eher an der Förderung des Knochenaufbaus, der Fruchtbarkeit und an einem fitten Immunsystem beteiligt.

Fehler 2: King Cardio

Stepper, Laufband, Crosstrainer und Ergometer hängt immer noch das Image typischer Frauengeräte an, so wie Hanteln typisch männlich sein sollen. Auch beim Krafttraining dominieren oft Wiederholungszahlen von 15 bis 30 Wiederholungen und eher geringe Gewichte. Alles für die Fettverbrennung und die ersehnte Zahl auf der Waage. Deine sexy Rundungen bekommst Du so aber nicht. Die musst Du mit Aufbautraining erarbeiten. An den Geräten sind deshalb 3 bis 4 Sätze mit 8 bis 12 Wiederholungen der richtige Trainingsbereich. Die Gewichte, solltest Du so wählen, das Du beim letzten Satz die Mindestzahl an Wiederholungen gerade noch so schaffst.
Für ausgewogene Proportionen ist Du ein Ganzkörperplan perfekt. Fortgeschrittene mit umfangreicheren Trainingsplänen können diesen Plan auch in zwei Teile, also A- und B-Tag, teilen. Mehr als etwa 60 Minuten Muskelaufbautraining am Stück lohnen nämlich nicht.

Fehler 3: Spatzenportionen

Wer seinen Körper fordert, muss ihn auch füttern. Sonst kannst Du im Training keine Leistung bringen, fühlst Dich schlapp und der innere Schweinehund reibt sich schon die Hände. Es schlägt nämlich auch auf die Psyche, wenn der Körper hungert. Dabei musst Du vor zu vielen Kalorien gar keine Angst haben. Gesunde, abwechslungsreiche Küche macht satt, liefert alle nötigen Nährstoffe und schaufelt Dir keine Pölsterchen auf die Hüften. Im Gegenteil, ausreichend zu essen, ist wichtig für den Muskelaufbau. Und nichts verbrennt Fett effektiver und nachhaltiger als die Muskulatur.
Wichtig ist dabei die Ausgewogenheit Deiner Ernährung. Kohlenhydrate liefern die Energie für ein intensives Training. Extremes Low Carb kann das sabotieren. Protein liefert den Baustoff für die Muskeln und viele andere Körpergewebe. Gesunde Fette schließlich helfen ebenfalls beim Zellaufbau, aber auch bei vielen anderen Körpervorgängen bis hin zum Schutz der Gefäße. Auch Low Fat kann also optimale Trainingsergebnisse verhindern.

Fazit

Wenn Du diese Grundsätze beherzigst, kommst Du Deinem Ziel viel leichter näher. Nur mit der Zahl auf der Waage musst Du vielleicht einen Kompromiss schließen – Muskeln sind schließlich schwerer als Fett.

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